Angetestet: jQTouch

9. Dezember 2010 von Sven Hamer [permalink]

Zum Entwickeln einer App fürs iPhone mit anschließender Endkundendistribution benötigt man für gewöhnlich eine kostenpflichtige Entwicklerlizenz. Hiermit bindet man sich ebenfalls an den unter umständen langwierigen App Approval-Prozess von Apple, bei dem jede neu eingereichte App (und sei es lediglich ein Bugfix-Update) durchleuchtet wird und erst bei wohlgefallen im AppStore landet.
Ein weiter Knackpunkt ist, dass für das Entwickeln fürs iPhone erst einmal ein Mac angeschaft werden muss, um die verpflichtende IDE XCode mit deren Build-Toolchain verwenden zu können. Auch ObjectiveC als Hauptprogrammiersprache bedarf einigen Lernaufwand und ist außer für die iOS/Mac-Entwicklung eher selten bis nicht anzutreffen.

Nun stellt sich die Frage, ob es nicht eine andere Möglichkeit gibt für den Smartphonemarkt zu entwickeln und das lediglich mit bereits existenten Hausmitteln ohne zusätzliche Anschaffungen. Heutige Smartphones/Handhelds verfügen gewöhnlicherweise über einen relativ standardkonformen Webbrowser und meist auch über eine Internetverbindung. Warum also nicht eine Webapplikation entwickeln, welche sich anfühlt wie eine native App? Als Toolkit dient hierbei eine Mischung aus HTML+JavaScript/AJAX für das Frontend.

Um nicht bei Null anfangen zu müssen gibt es einige Libraries, welche sich mit dieser Thematik beschäftigen. Dieser Blogbeitrag wird sich explizit jQTouch zur Brust nehmen, einer kostenfreien und unter MIT-Lizenz stehenden Bibliothek.

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Icon@2x.png und SVN

21. Oktober 2010 von Sven Hamer [permalink]

Durch die Möglichkeit geräteabhängige Ressourcen dynamisch und transparent zur Laufzeit zu laden entsteht auch ein kleineres, wenn auch leicht lösbares Problem. In der modernen iOS-Entwicklung können Ressourcen mit speziellen Postfixes versehen werden, um sie für bestimmte Gerätetypen zu taggen. Neben der etwas gewöhnungsbedürftigen Notation mit Bindestrichen (bspw. Default-Landscape.png) und Tilden(!) (bspw. Foo~iphone.png) ist hierbei die Angabe für das doppelt so hoch aufgelöste Retina-Display (bspw. Icon@2x.png) des iPhone 4 ein Krampf. Sofern der Entwickler Wert auf SVN legt, ist das naive Vorgehen in der Konsole problematisch, da SVN mit diesen “Sonderzeichen” ins Stolpern kommt:

Das Problem:

$ svn add Icon@2x.png
svn: warning: 'Icon' not found

Die Lösung:

$ svn add Icon@2x.png@
Adding (bin) Icon@2x.png

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Datumsformatierung mit NSDateFormatter

8. März 2010 von Sven Hamer [permalink]

Moin, hier ein flotter Hinweis zu einem kleinen Problem, welches kurzzeitig für eine erhöhte Kopfkratzfrequenz meinerseits gesorgt hat. Möchte man mit einem Objekt der Klasse NSDateFormatter ein Datums-Objekt der Klasse NSDate formatieren, beispielsweise hin in die Form 07.12.2009, so könnte es sein, dass man naiv das Format "dd.MM.YYYY" hierfür verwendet. Die Tücke hierbei ist nun jedoch, dass dieses Format nicht korrekt ist! weiter lesen »

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Stolpersteine in der iPhone-Entwicklung 2: MPMusicPlayer und Mikrofon

9. Januar 2010 von Sven Hamer [permalink]

Wie im letzten Artikel gezeigt, ist das gleichzeitige Abspielen über den Speaker und das Benutzen des Mikrofons relativ einfach umsetzbar. Vor kurzem stieß ich jedoch auf ein Problem, dass ich im Endeffekt als sehr hartnäckig (bis sogar unlösbar?) herausstellte.

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Stolpersteine in der iPhone-Entwicklung 1: Speaker und Mikrofon

30. November 2009 von Sven Hamer [permalink]

Dieser erste Beitrag zum Thema “Stolpersteine in der iPhone-Entwicklung” befasst sich mit dem Problem “Mikrofon und gleichzeitiger Sound aus dem Speaker”. Hierbei soll der interne Speaker beim iPhone anstelle der normalen “Hörermuschel” als Ausgabegerät und gleichzeitig das eingebaute Mikrofon verwendet werden.

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