Sass und Compass unter Windows

23. August 2010 von Stephan Erdmann [permalink]

Sass und Compass sind zwei Tools, die den Umgang mit CSS um einiges erleichtern (können). Allen, die mit den Tools nichts anfangen können, möchte ich einen Blick in Guillaume Maury’s Blogeintrag empfehlen. Im Folgenden möchte ich beschreiben, wie sich diese Tools unter Windows nutzen lassen.

Beide Tools basieren auf Ruby, welches als erstes installiert werden muss. Das klappt ganz bequem mit dem RubyInstaller, den man unter rubyinstaller.org herunterladen kann. Als Installationsverzeichnis habe ich c:\develop\Ruby191 gewählt. Wichtig ist, dass nach der Installation der Pfad zu dem bin-Unterverzeichnis, in meinem Fall c:\develop\Ruby191\bin, anschließend im PATH bei den Umgebungsvariablen von Windows eingefügt ist. Ist die Einstellung korrekt, so wird über den Befehl

ruby -v

die Versionsnummer der Rubyinstallation ausgegeben. Wird der Befehl nicht gefunden, so ist der Pfad falsch gesetzt. Die Umgebungsvariablen können übrigens mit einem Rechtsklick auf Computer über die Eigenschaften gesetzt werden. Anschließend muss in den erweiterten Einstellungen der Reiter Erweitert und dort der Button Umgebungsvariablen angeklickt werden. In meinem Fall ist dies

...c:\develop\Ruby191\bin;

Sass selbst ist Bestandteil von Haml, welches unter haml-lang.com oder alternativ hier heruntergeladen werden kann. Das komplette Archiv habe ich anschließend in das Verzeichnis c:\develop\haml-3.0.13 entpackt. Auch das bin-Unterverzeichnis von Haml muss in den Path aufgenommen werden:

...;c:\develop\haml-3.0.13\bin\;

Haml selbst bringt keine Skripte mit, die sofort unter Windows ausführbar sind. Der Trick ist, dass für Windows eine entsprechende Batch-Datei erstellt wird. Für sass erstellt man also eine sass.bat im bin-Unterverzeichnis mit folgendem Inhalt:

@ECHO OFF
ruby c:\develop\haml-3.0.13\bin\sass %1 %2 %3 %4 %5 %6

Der Pfad muss bei abweichender Installation selbstverständlich angepasst werden. Die sechs übergebenen Parameter sollten für’s erste reichen. Wenn alles richtig eingetragen ist, gibt’s in der Kommandozeile über

sass -v

die Versionsnummer von Sass zurück.

Die Installation von Compass erfolgt analog zu Sass. Hier habe ich mir das Leben leicht gemacht, und das unter compass-style.org heruntegeladene Archiv einfach in den Haml-Ordner c:\develop\haml-3.0.13 entpackt. Bestehende Dateien sollten dabei nicht überschrieben werden. Zum Schluss noch im bin-Untervezeichnis eine compass.bat mit dem Inhalt

@ECHO OFF
ruby c:\develop\haml-3.0.13\bin\compass %1 %2 %3 %4 %5 %6

angelegt und schon kann’s auch mit Compass losgehen.

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RESTful JSON mit Jersey und Spring

28. Juli 2010 von Dirk Dittmar [permalink]

Vor einiger Zeit hatte ich einen Artikel geschrieben wie man mit Jersey und Spring einen REST Service erstellt. In dem Artikel hatte das Programm XML als Austauschformat benutzt. Da XML manchmal ein bisschen Fett ist und sich von einigen Sprachen (z.B. PHP) schwerer verarbeiten lässt, wollen wir uns dieses mal ansehen wie man JSON statt XML erzeugen kann.
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SSH Tunnel Manager

25. Juni 2010 von Dirk Dittmar [permalink]

Ich musste in letzter Zeit mit sehr vielen SSH-Tunneln arbeiten. Teilweise hatte ich bis zu vier gleichzeitig offen. Dieses Tunnel-Feature ist natürlich total nützlich und ich möchte es auch nicht missen, aber man muss echt für jeden Tunnel eine Konsole offen haben (zumindest wenn man den Tunnel einfach wieder schließen möchte). weiter lesen »

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Statische Inhalte und symfony

24. Juni 2010 von John Freytag [permalink]

Kaum ein Webprojekt kommt ohne statische Inhaltsseiten aus, die prinzipiell aus puren HTML-Templates bestehen und Inhalte bereitstellen, die sich nicht oder nur sehr selten ändern.
In der Regel bietet es sich an, solch Seiten über irgendeine Art von CMS-Mechanik verwaltbar zu machen. Aber gerade für kleinere Projekte kann eine solche Lösung viel zu viel Aufwand bedeuten.

symfony ist ein großartiges Framework, das man beim Erstellen von komplexen Webanwendungen echt nicht missen möchte. Aber da die symfony-Architektur es vorsieht, dass jeder Aufruf einer Seite durch eine Controller-Funktion gesteuert werden muss, wird das Einbinden von statischen Inhalten, die überhaupt keine Logik erfordern, etwas mühsam. Man müsste für jedes einzelne Template eine leere Controller-Funktion schreiben, was nicht nur viel unnötige Tipparbeit ist, sondern den Code auch extrem unleserlich macht – insbesondere wenn es auch Controller mit echter Logik im selben Modul gibt!

Mit Hilfe der Routing-Regeln von symfony kann man sich diese Sache aber zum Glück ersparen:
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Timeoutblocker in Zend ActiveMQ-Implementierung

16. Juni 2010 von Stephan Erdmann [permalink]

Vor kurzem hatte ich das Problem, dass der ActiveMQ-Server in unregelmäßigen Abständen zwar noch per Socket erreichbar war, aber der eigentliche Server nicht mehr funktionstüchtig war, d.h. dass der Socket noch geöffnet werden konnte aber anschließende reads oder writes nicht mehr vom Server abgearbeitet wurden. Ich gehe davon aus, dass der Fehler durch eine fehlerhafte Konfiguration enstanden ist, da der ActiveMQ-Server seit einigen Umstellungen stabil läuft.

Unangehm war jedoch, dass die Zend ActiveMQ-Implementierung bei diesem Problem nicht besonders gut klar kam und sich nach 60 Sekunden mit einer Timeoutmeldung verabschiedetete statt nach ein paar Sekunden eine Exception zu werfen, wie ich es eigentlich erwartet hätte.
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